Eine Zeitreise mit dem Clavicord. Pianist und charmanter Reiseleiter: Ratko Delorko
Dieses Konzerterlebnis ist einmalig. Der Hörer taucht in die zarte Welt des Clavichord ein und wird von da an von Ratko Delorko über das Spinett und Tafelklavier unterhaltsam durch die Jahrhunderte der Geschichte des populärsten Instrumentes geführt. Ab der Romantik bis zur Neuen Musik dominiert dann der moderne Flügel. Spannend moderiert und über multimedial unterstützt, ist dieses Konzert ein spektakuläres Ereignis im Spiegel europäischen Kulturguts.
Ausführende: Rachel Isserlis, Violine
Judith Jamin, Violoncello
Johannes Wolff, Klavier
Nachlese – Kammermusikabend des Burney-Trios
Wer sich am vergangenen Sonntag Nachmittag in der Klavier&Flügel Galerie Maiwald einfand, konnte einen außergewöhnlich stimmungsvollen und atmosphärisch dichten Kammermusikabend erleben. Das international besetze Burney-Trio, bestehend aus Rachel Isselys (England), Violine, Judith Jamin (Niederlande), Violoncello und Johannes Wolff (Deutschland), Klavier spielte frühe Klaviertrios von Ludwig von Beethoven, Frank Bridge und Johannes
Brahms.
In Beethovens bekanntem Klaviertrio op.1 Nr.3 in c-Moll tat sich
vor allem Johannes Wolff als virtuoser Pianist und kluger Lenker des kammermusikalischen Geschehens hervor. Violine und Violoncello ordneten sich dem Geschehen, der kammermusikalischen Tradition der Wiener Klassik folgend, etwas mehr unter, griffen jedoch einfühlsam, klangschön und stilistisch sicher ins Geschehen ein, sobald dies musikalisch gefordert war.
Ganz anders in der vor der Pause erklingenden Fantasie von Frank Bridge, einem englischen Spätromantiker, der bei uns wenig und wenn dann allenfalls als Lehrer von Benjamin Britten bekannt ist, der sich aber in seinem ersten Klaviertrio als vollgültiger Verfechter der spätromantischen Kammermusiktradition erweist. Hier standen die beiden Streicher glänzend im Vordergrund, ließen lange melodische Bögen an- und abschwellen und das Klavier bildete die oft rauschende Klangfolie darunter.
Höhepunkt des Abends war eindeutig Johannes Brahms’ berühm
tes 1. Klaviertrio in H-Dur op.8, dem das Burney-Trio zu großer klangprächtiger Wirkung, im Detail jedoch stets subtil ausmusiziertem Charakter verhalfen. Besonders hervorzuheben ist die eindringliche und atmosphärisch intensive Gestaltung des langsamen Satzes, dessen melodischem Zauber und feierlichem Choralgestus das Trio ganz wunderbar nachspürte.
Für den überaus herzlichen und verdienten Applaus bedankten sich die drei Musiker mit einer stimmungsvoll-zarten Interpretation
Schumanns 3. Phantasiestück op. 88.
Sonntag, den 19.September 2010
Chris Hopkins verbindet mit einigen wenigen Pianisten auf der Welt eine besondere
Leidenschaft für die Tradition des Jazz Pianos und insbesondere für den virtuosen Solo-Stil,
genannt "Harlem Stride Piano", dem im New York der 20er bis 40er Jahre Legenden wie Fats
Waller, James P. Johnson und Willie "the Lion" Smith zu einzigartiger Popularität verhalfen und
der gleichsam den Weg für die großen Pianisten des Swing wie Teddy Wilson, Art Tatum oder
Errol Garner bereitete. Weltweit gibt es heutzutage vielleicht ein gutes Dutzend Pianisten, die
diesen orchestralen und technisch höchst äußerst anspruchsvollen Klavierstil
beherrschen, der
gerade im Duo hochgradig kommunikative und magische musikalische Begegnungen entstehen
lässt. Auf dem Programm stehen stilbildende Kompositionen der alten Meister und geschickt
arrangierte Titel aus der Swingära und dem „Great American Song Book“. Dabei geht es nicht
um den nostalgisch verklärenden Rückblick, sondern um die zeitgemäße Fortführung dieser so
faszinierenden pianistischen Kunstform, mit enormem Spielwitz und großer Freude an der
brillanten und mitreißenden Improvisation.
Sonntag, den 6. Juni 2010
Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Vladimir Mogilevsky wurde 1970 in Moskau geboren. Bereits im Alter von 5 Jahren entdeckte und förderte die Gnessin Musikschule seine außergewöhnliche Begabung. 1994 schloss er sein Studium an der Gnessin Musikakademie mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist ab. Seit 1995 lebt Vladimir Mogilevsky in Deutschland. Mogilevsky ist Preisträger zahlreicher internationaler Festivals und Wettbewerbe, u. a. des internationalen Klavierwettbewerbs in Porto, bei dem er 1992 neben dem 2.Preis den Sonderpreis für die beste Interpretation der Beethoven-Sonate gewann. Nach seinem Triumph in Porto gab er seine Debüts in fast allen europäischen Ländern, Israel und in Süd-Afrika. Auch als Kammermusiker ist Mogilevsky sehr gefragt. Zuletzt konzertierte er zusammen mit Matt Haimowitz (Cello), ebenso mit Vadim Repin (Violine). Sein Duorecital mit Vadim Repin während des Ohrid Internationalen Sommerfestivals 1998 wurde von der Jury mit dem „Grand Prix“ für das beste Festivalkonzert ausgezeichnet. Vladimir Mogilevsky ist offizieller Steinway Künstler. Aufgrund seines überragenden Erfolges beim Liszt - Klavierfestival im Kammermusiksaal des Beethovenhauses in Bonn 2002 engagierte man Mogilevsky, um in Weimar im Wohnhaus von Franz Liszt auf dessen Bechstein-Flügel zwei Konzerte zu geben. Seit seinem erfolgreichen Solo Debüt - Klavierabend in der Philharmonie Berlin im Januar 2004 ist er regelmäßig in der Hauptstadt zu hören ( in der Philharmonie, im Konzerthaus, Großer Saal., u.a.) Neben seinen Konzerttätigkeiten nahm Mogilevsky zahlreiche Stücke für Radio und Fernsehen auf. Sein TV – „Liszt“ – Recital sowie das zweiteilige Beethoven - Recital wurden mehrmals gesendet, ebenso strahlte man sein Live – Konzert bei der Deutschen Welle des öfteren weltweit aus. Von diesem Konzert wurde außerdem eine CD herausgegeben. Die aktuelle CD von Vladimir wurde an historischen Instrumenten (u.a. auf denen Mozart und Beethoven gespielt haben) aufgenommen. Auf Wunsch des Oscar-Preisträgers für Kurzfilme Michel Morales Escobar wurde mit Mogilevsky der Musik-Video-Clip „A Dream in Venice“ gedreht. 2004 wurde Mogilevsky in Berlin mit dem Internationalen Musikpreis „Für große Erfolge in der Musik“ ausgezeichnet.
Einen legendären Flügel zusammenbringen mit einem perfekten Pianisten, das war unsere Vision. Eine Vision, welche wahr wurde, an diesem 5. März 2010 im neuen Orchesterze
ntrum | NRW in Dortmund. Nachdem der Flügel von der Spedition angeliefert worden war, verbreitete sich schon im ersten Moment eine Art von Magie.Von Frank Maiwald wurde dann die Konzertstimmung für diesen Abend durchgeführt und der Steinway Flügel Nr. 314.503 für dieses große Ereignis vorbereitet. Auch hatte er den Konzerttechniker dieses Flügels, Franz Mohr, welcher den Flügel über Jahrzehnte zusammen mit Vladimir Horowitz begleitete, schon kennen und schätzen gelernt.
Das Foyer füllte sich langsam und das interessierte Konzertpublikum wartete gespannt auf das bevorstehende Konzertereignis. Die Magie des Momentes, von Boris Bloch feinfühlig aufgenommen und mit seinem perfekten Klavierspiel dann über den ganzen Konzertabend hinweg, bis in den letzten Winkel des Konzertsaales verteilt. Dem Steinway Flügel aus dem Baujahr 1943 wurde mit dem bis in das feinste Detail beherschten pianistischen Spiel von Boris Bloch echtes Leben und musikalische Empfindung eingehaucht, wie es wohl schon lange nicht mehr der Fall gewesen ist.
Nach diesem Konzertabend, der den zahlreichen Konzertbesuchern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, wurde dem künstlerischen Gestalter des Abends mit "Standing Ovations" gedankt, dieser wiederum bedankte sich mit einer Zugabe, die ihm den finalen donnernden, nicht enden wollenden Applaus sicherte. Bravo Boris Bloch!
Am 05. März 2010 spielt der bekannte Pianist Prof. Boris Bloch den Steinway Konzertflügel No. 314503, mit dem Vladimir Horowitz über 50 Jahre um die Welt reiste.
Das Konzertevent findet im Orchesterzentrum | NRW in Dortmund statt. Lassen Sie sich Fesseln von der Musik, welche aus diesem legendären Flügel von Meisterhand herausgezaubert wird.
Ein Musikereignis der Sonderklasse.
Domenico Scarlatti (1685-1757) Acht Sonaten
D Dur K.491Allegro
D Dur K 492 Presto
H Moll K.27Allegro
E Dur K. 380 Andante commodo
E Dur K. 381 Allegro
E Dur K. 20 Presto
E Moll K 394 Allegro.
G Dur K.454 Andante spiritoso
Sergej Rachmaninov (1873-1943) Morceau de fantasie op.3 (Fassung vom 1940-42)
Prelude
Melodie
Serenade
Elegie
Polichinelle
Pause
Frédéric Chopin Polonaise A Dur op.40, n.1
Sechs Mazurkas
:
E Moll,op.17 n.2
As Dur, op.17 n.3
A Moll, op.17 n.4
C Dur, op.24n 2
B Moll op.24 n.4
Des Dur op.30 n.3
Scherzo n.1 H Moll, op.20
Andante spianato und
Grande Polonaise Brillante, op.22
Beginn: 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 20 Euro
Karten unter: 02307/12125 oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Am 06. März 2010 findet in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr, in unseren Räumen in Kamen ein Fototermin statt, an dem sich alle Interessieren am Flügel des Maestros fotografieren lassen können. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit.
Ein kostenloser Abzug pro Person!
Termine unter: 02307/12125 oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können