Am 05. März 2010 spielt der bekannte Pianist Prof. Boris Bloch den Steinway Konzertflügel No. 314503, mit dem Vladimir Horowitz über 50 Jahre um die Welt reiste.
Das Konzertevent findet im Orchesterzentrum | NRW in Dortmund statt. Lassen Sie sich Fesseln von der Musik, welche aus diesem legendären Flügel von Meisterhand herausgezaubert wird.
Ein Musikereignis der Sonderklasse.
Domenico Scarlatti (1685-1757) Acht Sonaten
D Dur K.491Allegro
D Dur K 492 Presto
H Moll K.27Allegro
E Dur K. 380 Andante commodo
E Dur K. 381 Allegro
E Dur K. 20 Presto
E Moll K 394 Allegro.
G Dur K.454 Andante spiritoso
Sergej Rachmaninov (1873-1943) Morceau de fantasie op.3 (Fassung vom 1940-42)
Prelude
Melodie
Serenade
Elegie
Polichinelle
Pause
Frédéric Chopin Polonaise A Dur op.40, n.1
Sechs Mazurkas
:
E Moll,op.17 n.2
As Dur, op.17 n.3
A Moll, op.17 n.4
C Dur, op.24n 2
B Moll op.24 n.4
Des Dur op.30 n.3
Scherzo n.1 H Moll, op.20
Andante spianato und
Grande Polonaise Brillante, op.22
Beginn: 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 20 Euro
Karten unter: 02307/12125 oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Am 06. März 2010 findet in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr, in unseren Räumen in Kamen ein Fototermin statt, an dem sich alle Interessieren am Flügel des Maestros fotografieren lassen können. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit.
Ein kostenloser Abzug pro Person!
Termine unter: 02307/12125 oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der aus Odessa stammende Pianist und Dirigent Boris Bloch gehört seit langem zu den wichtigsten Interpreten der klassischen und romantischen Klaviermusik. Ausgebildet am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo er die Meisterklasse des international bedeutenden Klavierpädagogen Dimitri Bashkirow besuchte, erarbeitete er sich früh ein breites Repertoire, das von Scarlatti und Bach, der Wiener Klassik, Chopin und Liszt über die deutsche und russische Romantik zu den wichtigen Komponisten des 20. Jahrhunderts reicht und das er ständig erweitert. Blochs detaillierte Kenntnis der Klavierliteratur der letzten drei Jahrhunderte, sein umfassendes Wissen über die Musikgeschichte und ihre Protagonisten sowie seine stupende Pianistik und vor allem seine starke Künstler-Persönlichkeit sind Grundlage für die vielfach gerühmte Ausdruckstiefe, den Farbenreichtum, die verblüffende Stilechtheit und das unvergleichliche „Singen“ seines Klavierspiels und finden ebenso ihren Niederschlag in den sorgfältig zusammengestellten Programmen seiner Recitals.
Nach dem Studium in Moskau gewann Boris Bloch mehrere internationale Klavierwettbewerbe; unter anderem errang er im Jahre 1978 eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Pianisten, nämlich den Ersten Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs „Ferruccio Busoni“ in Bozen. 1977 begegnete Boris Bloch den legendären Vladimir Horovitz in dessen Haus in Manhattan. Vladimir Horovitz bescheinigte dem jungen Bloch das ausgezeichnete pianistische Rüstzeug, das, wie der Horovitz sagte, das Wichtigste sei. Diese Begegnung stellt für Boris Bloch ein Schlüsselerlebnis dar. Von Bloch existieren einige CD-Einspielungen, die Referenzcharakter besitzen, so insbesondere seine Aufnahmen von Liszt-Opernparaphrasen, die mit dem Grand Prix International du Disque Liszt der Lisztgesellschaft Budapest und dem Diapason d´or Paris ausgezeichnet wurden, die Aufnahme des Klavierwerks Mussorgskys, die ebenfalls in Paris den Preis Excellence Disque erhielt, oder die Live-Einspielungen von Mozarts „Krönungskonzert“ und Tschaikowskys drittem Klavierkonzert in seiner vollständigen Fassung (die beiden letztgenannten Aufnahmen sind zusammen mit Liszt-Busonis Rhapsodie Espagnole auch auf DVD erschienen). Aufgrund seines besonderen Einsatzes für das Klavierwerk Franz Liszts wurde Bloch außerdem mit der Goldenen Ehrennadel der internationalen Liszt-Gesellschaft Wien geehrt. Anlässlich des 100ten Todestages von Franz Liszt ist Boris Bloch von dem Festival „Carinthischer Sommer“ eingeladen worden, am 31.Juli-dem Todestag von Liszt, den großen Liszt-Klavierabend zu geben. Auch beim „Carinthischen Sommer“ sprang Boris Bloch 1989 für den legendären ungarischen Pianisten György Cziffra ein, wonach die ungarische Zeitschrift “Der Spiegel“ Blochs Lisztspiel als genial rühmte. Er gab Lisztklavierabende in der Philharmonie und Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, Düsseldorfer Tonhalle und beim Festival der American Liszt Society in Miami, Klavierfestival „Arturo Bendetti Michelangeli“ in Bergamo und Brescia und zur Eröffnung des Liszt-Wettbewerbs in Parma, bei der Europäischen Lisztnacht in Weimar und beim Klavierfestival Ruhr u.a. Im Lisztjahr 2011 wird Boris Bloch bei den wichtigsten Lisztstätten Europas auftreten: 19. Oktober im Österreichischen Raiding, wo Liszt vor 200 Jahren am 22. Oktober geboren wurde und wo heute ein bedeutendes Lisztfestival, geleitet von Eduard und Johannes Kutrowatz, stattfindet, am 13.02 und 11.11. 2010 im Rahmen der Festivitäten der Stadt Bayreuth, wo Liszt 1986 gestorben war und am 24.Juni in Weimar, einer der wichtigsten Wirkungsstätte Liszts. In der Spielzeit 2009-10 ist Boris Bloch eingeladen vier Klaviermatineen im Alfried-Krupp-Saal der Essener Philharmonie zu gestalten. Diese vier Programmen enthalten Werke von Haydn (1.11.09), Bach, Mendelssohn, Schumann (20.12.09) Chopin (14.2.10) und Liszt (28.03.10) Auch seine Unterrichtstätigkeit an der Folkwang Hochschule findet großen Zuspruch und Anerkennung. 2007 wurde Boris Bloch mit dem Musikpädagogikpreis der Köhler- Osbar –Stiftung und der Stadt Duisburg, wo die Klavierabteilung der Folkwang Hochschule seit 2002 ihren Sitz hat, ausgezeichnet.